waddehaddeduddeda

Einer der grandiosesten Songs von Stefan Raab ever… Und nun geht er in Rente – oder so… wer weiß, vielleicht alles nur PR, und er kommt doch wieder zurück? Wir werden es erleben. 🙂

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Ausschlaggebend

Hätte ich nicht gedacht… Aber:

Mein gestriger Post zum Marathon war in der Tat „ausschlag-gebend“, was die Statistik beweist:

Statistik1

Zack – da schnellte die Zahl der Zugriffe gen 80.

Interessant auch, woher die meisten kamen: nach Deutschland folgen Israel, die Schweiz und Italien. Gefällt mir… 😉

Statistik2

montag

Der Montag ist im Leben eines Pastors eigentlich sowas wie der Sonntag bei „Normalos“. Und dennoch: Es fühlt sich meistens nicht so an. O.k. – an allem ist man selbst Schuld. Aber trotzdem: Laufen gehen, Einkaufen, Putzen, schnell noch dies erledigen und das, das Fahrrad der Tochter auf Vordermann bringen, den Garten ein wenig frühlingshaft machen – und dann ist da immer noch soviel Arbeit übrig: Büro aufräumen, woanders putzen, Wäsche machen, Haushaltsbuch updaten, usw. usw. usw.
Frage mich ehrlich, wie kommt es, dass man diese Dinge nicht in den restlichen sechs Tagen unterkriegt?
Heute gehe ich wenigstens mit meiner Frau noch mal ins Kino… Und dann? Na, dann startet morgen (und zwar schon recht früh) eine neue Woche mit viel Arbeit – hauptsächlich im Ostergarten unserer Gemeinde. Macht riesig Spaß und Lust auf mehr. Aber die anderen Tätigkeiten warten dann – bis zum nächsten Montag vermutlich, oder zum übernächsten, oder überüber… (na, Ihr wisst schon)

tempranillo

Mann, war ich aufgeregt. Gerade war ich dabei, mit einem unserer Techniker die Lichttechnik für unseren Ostergarten telefonisch zu besprechen. Natürlich vom Handy aus – denn die Hauptleitung musste ja frei bleiben – für den potenziellen Anruf von Günter Jauch!!!

Es macht mir wirklich nur sehr wenig aus, vor mehreren 100 Menschen zu singen, zu predigen oder sonst was zu tun. Von daher dachte ich immer: Telefonjoker bei „Wer wird Millionär“ kann auch nicht soviel anders sein. IST ES ABER DOCH!!! Leute, war das Hammer.

Gerade eben noch über Ostergartentechnik nachdenkend klingelt die Hauptleitung. Du ich muss sofort auflegen – Display „Unbekannt“ – das MUSS ER SEIN! Und er war es. Blöderweise habe ich das iPhone nicht richtig ausgemacht – so hat mein Techniker das Folgende komplett über sein Telefon mitgehört! 😀

Icebreakermäßig – wie man ihn kennt – beginnt er mit seinem Satz: „Günter Jauch hier, guten Abend Herr Werries, haben Sie den Rotwein schon offen?“ – Ich: Nein, ich muss heute Abend doch noch klar denken können, Herr Jauch. – Günter: Welche Sorte haben Sie denn geöffnet, wenn sie sie denn öffnen? – Ich: Wenn, dann einen „Cuvee royale“ – das Weingut nenne ich jetzt lieber nicht… – Jauch: Doch, unbedingt! – Ich: Der Königswingert aus Guldental! – Herr Jauch: Was? (der Kandidat – mein Freund – erklärt es ihm den korrekten Namen) – Ich: Kö-nigs-wing-ert! – Er: Achso, Wingert – Weinberg – Ich: Genau, Königswingert aus Guldental – da wo Johann Lafer wohnt. – Günter: Ach, da wo Johann Lafer wohnt (Publikum lacht). Und ist der Wein gut gekühlt? – Ich: Nein, es ist doch ein Rotwein. – Jauch: Aaaarrrghh (Publikum lacht wieder, kurze Pause, und dann:) Herr Werries, wie steht es mit Ihren Kenntnissen in Renaissance, Mallorca, spanischem Rotwein? (Anm.: das dritte von den vieren habe ich vor Aufregung schon wieder vergessen) – Ich (höre mich etwas sagen wie): Naja… – Günter Jauch (sagt was, was ich auch vergessen habe, aber dann): Es geht um *hmmtata* EUR, hier kommt die Frage, sind sie bereit? – Ich (höre mich sagen): Ja!

Mein Freund, der Kandidat, stellt die Frage:

„Was ist Tempranillo?“

A) *hab ich leider vergessen* B) eine Stadt auf Mallorca

C) *hab ich leider auch schon vergessen* D) eine spanische Rebsorte

Dummerweise hatte ich D akustisch nicht richtig verstanden und musste nachfragen: „Bitte D nochmal“ – der Kandidat wiederholt es.

Was nun folgt, passiert in Sekundenbruchteilen: Ich grüble – kann A und B sofort ausschließen, bleiben C oder D – ach, ich bin ja so aufgeregt – im Hintergrund höre ich diese für WWM typischen Klänge, während die 15 Sekunden langsam schnell gegen mich laufen – ich muss mich entscheiden – aber wie – er ist mein Freund – bleibt er danach noch mein Freund – auch wenn ich jetzt was falsches antworte – ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung – das Adrenalin quillt mir aus allen Poren – der Herzschlag könnte nach 10 km Laufen nicht höher sein – was sage ich – Mann, Junge, *hmmtata* EUR – er ist mittendrin – usw. usw. usw. – und dann:

„Ich habe keine Ahnung, tippe aber auf C oder D!“

Stille – gar nichts passiert! Ich: „Viel Glück!“ Die Leitung bricht ab. Ende. Das Adrenalin ist nachhaltig hoch, der Blutdruck ebenfalls – ich muss unbedingt was tun. Blick auf’s iPhone: „Bist Du etwa noch dran?“ – Er hat alles mitgehört!! – Ich google „Tempranillo„, smse mit Jan, ruf ihn dann an und erzähle alles. Dann: Ich muss doch auch die Frau des Kandidaten anrufen – und es meiner eigenen erzählen – was für ein Abend. Ich habe mit Günter Jauch telefoniert.

Jetzt habe ich ein super Beispiel für meine nächste Predigt zum Thema „Weniges tun, das aber gut“… 😀

Und wer wissen will, wie alles begann, kann das sehr pointiert und mit Humor gewürzt bei Jan lesen. Es stimmt fast alles – das mit dem Brief von Endemol, dass ich eigentlich nix darf außer nach dem dritten Klingeln rangehen usw. … 🙂 Naja, jetzt warte ich natürlich auf das Ergebnis und hoffe inständig… Eins steht aber jetzt schon fest: Egal wie es ausgegangen ist – beim nächsten Treffen mit meinem Freund trinken wir ne Flasche besten Tempranillo.

In diesem Sinne: Zum Wohl!

pilgern

Ich habe das Buch von Hape Kerkeling gelesen. Ich habe verfolgt, wie Christopher innerhalb Deutschlands gepilgert ist. Ich habe eine gute Freundin aus Tübingen, die Pilgerfreizeiten in Spanien durchgeführt hat…

Heute nun wurde ich gezwungen, 11 km zu pilgern. Die Geschichte dazu: Ich wollte mit dem Fahrrad einen Besuch im 11 km entfernten Sprendlingen machen (Martina brauchte mit den Kids das Auto). Auf den letzten Kilometern verließ mich der Hinterreifen. Mein Glück: Das spielte sich in der Nähe von Pfaffen-Schwabenheim ab – berühmt durch seine Klosterkirche. Dort wohnen liebe Menschen aus unserer Gemeinde, bei denen ich mein Fahrrad abstellen durfte. Weil die nächsten Stunden (!) kein Bus nach Bad Kreuznach fuhr, war ich gezwungen, den gesamten Weg durch die sommerlichen Weinberge aber auch entlang der vielbefahrenen B 41 nach Hause zu laufen. Zum Glück hatte ich wenigstens Wasser bei mir. Aber meine Füße sagen mir jetzt: Das ist nicht Dein Ding – das Pilgern. Vielleicht lag es aber auch ganz einfach nur an der unvorbereiteten Situation, dem falschen Schuhwerk usw.

Der Besuch ist geplatzt und muss verschoben werden. Das Fahrrad muss abgeholt werden – toll, dass es solche netten Menschen in der Gemeinde gibt! 🙂 Und meine Füße müssen sich jetzt entspannen…

Ich überleg’s mir dennoch, ob ich mal pilgern soll – wo doch der Jakobsweg sozusagen direkt vor unserer Haustüre vorbei führt… Dann bin ich auch besser vorbereitet.

Harte Arbeitswoche

Eine harte Arbeitswoche hat begonnen, weil ich in der näcshten Woche wieder mal unterwegs bin auf Studientagung und mich in Dorfweil u.a. über das Thema Gemeindeaufbau von Prof. Härle aufklären lassen werde. Zuvor aber gilt es (anläßlich der bevorstehenden Gemeindeleitungswahl) eine Predigt zum Thema „Älteste und Diakone“ zu schreiben, einen „baptistisch fundierten“ Artikel (was auch immer das sein mag) ausgerechnet über das „Gericht Gottes“ zu verfassen (wieso hab ich mir das bloß augehalst???), den Gemeindebrief und die Agenda zu erstellen, Gespräche, Termine, Treffen durchzuführen – und das alles mitten im ganz normalen Familienalltagswahnsinn, der sich rund um und auch teilweise in meinem Büro abspielt…

Na dann: Ran!

Jedem Anfang

… wohnt ein Zauber inne, schrieb Herrmann Hesse – und ich bin gespannt, wie der Anfang nach der langen Sommerpause nun wohl werden wird. Vieles liegt an: eine neue Gemeindeleitung wird im Herbst gewählt und die ersten Schritte werden dafür bereits im August gemacht, KiGo-GU-Freizeit, Gemeindefreizeit, der Abschluss der aktuellen GU-Staffel, Pastorenstudientagung, vielleicht auch endlich mal wieder eine Taufe (lang lang ist’s her)…

Ich bin gut erholt und stürze mich in diesen heißen Tagen in den heißen Sommer und den vermutlich noch heißeren Herbst – zumindest, was unseren Gemeindeterminkalender angeht.

Auf geht’s – ran!

Gemeindeleitungsstrukturreformpapier-powerpointpräsentation

Vermutlich das Unwort der Woche oder des Jahres oder so…

Auf alle Fälle sind wir gerade dabei, die Reform unserer Gemeindeleitungsstruktur zu Papier zu bringen und damit überhaupt einmal auf den Weg zu bringen. Und weil das alles demnächst auch den Leuten, die davon dann betroffen sind, es zu diskutieren und mit Leben zu füllen, präsentiert werden soll, wird es gleichzeitig in eine Powerpointpräsentation eingearbeitet. Und die heißt dann eben „Gemeindeleitungsstrukturreformpapierpowerpointpräsentation“. 🙂

Dahinter verbirgt sich einer der wohl spannendsten Prozesse des Gemeinde-Jahres 2009.

Nichts ist unmöglich…

Frauen sind einfach überall

Am vergangenen Sonntag war ich seit langer Zeit mal wieder in einer Pfingstgemeinde (im schönen Breisgau) und hörte eine Predigt – ich weiß leider nicht mehr worüber. Aber ein Satz bzw. eine Phrase hat sich dann doch eingeprägt. Der Pastor meinte:

„Frauen waren die letzten am Kreuz Jesu – Frauen waren die ersten am offenen Grab – Frauen sind einfach überall!“

Ich stimme meinem Kollegen darin zu, dass Frauen in der Bibel und gerade von Jesus eine enorme Aufwertung erfahren haben – berechtigterweise. Aber erstaunlich ist doch die Ableitung „Frauen sind einfach überall“ – ich mußte lachen. Und denken: Ja, das stimmt – diese Aussage kommt meiner eigenen erfahrbaren Lebenswirklichkeit recht nahe – und damit zurück zur Arbeit an der Nahe…