Tübingen

Es war wie immer: Man fährt nach Tübingen rein und denkt, man ist nie weg gewesen. Die Uni, die Leute, gute Freunde, der Neckarmüller, der Bahnhof, der alte Botanische Garten, die Innenstadt, das Mokka-Lädchen, das Theologicum, die Käselaugen und der Kaffee in der Cafete – alles beim Alten. Nur die Studierenden werden immer jünger – und ich anscheinend immer älter…

Meine Begegnungen mit diversen Profs hat gezeigt, dass man mittlerweile kollegialer mit mir umgeht. Erstaunlich und schön, denn zu Studienzeiten war das – verständlicherweise – nicht (immer) so. Nun aber herrschte ein großes Interesse nicht nur an meinen wissenschaftlichen Betätigungen sondern auch und gerade an meinem familiären und beruflichen Umfeld. Schöne Begegnungen waren das, und ich freue mich schon sehr auf die nächste Begegnung, wenn sie mir zu fünft gegenübersitzen und zwei Stunden (Pausen nicht mit eingerechnet) mit mir ein „theologisches Gespräch“ führen werden.

Es tat gut, mal wieder rauszukommen – und ich habe gemerkt, wie urlaubsreif ich tatsächlich bin. Noch zwei Wochen! 🙂

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Tübingen

Es war herrlich und leider viel zu kurz: Das Theologicum riecht wie eh und je – in der Cafete gibt es nach wie vor Kaffee mit Käselaugen – die Pizza in der Lustnauer Mühle bleibt dauerhaft fantastisch – und Metzingen mit meinem Lieblingsherrenbekleidungsgeschäft ist auch nur einen Katzensprung weit – echte Freunde kann man treffen – wenn sie zuhause sind… Tübingen war und ist immer wieder eine Reise wert. Und das Wichtigste des vergangenen Montags: Sie ist eingereicht!

Ausgedruckt!

Für alle, die wissen, was ich meine: Ich möchte mit Euch meine Freude teilen darüber, dass ich gestern das opus ausgedruckt und für den Copyshop vorbereitet habe. Morgen bringe ich es hin und werde danach mit ca. 6000 Kopien zur Buchbinderei fahren und das Ding binden lassen, während ich mich auf dem theologischen Konvent der Pastorenschaft des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) in Deutschland K.d.ö.R. sowie auf der sogenannten Vikariatsabschlusstagung, die eigentlich „Abschlusstagung der Pastorinnen und Pastoren im Anfangsdienst“ heißen müßte (weil wir ja bekanntlich KEIN Vikariat machen 🙂 ), befinde. Und dann ist es auch schon soweit: Am 16. März fahre ich nach Tübingen und reiche ein. Preist den Herrn!!!

Meine Güte, kostet das übrigens eine Schweinekohle…

Und jetzt schnell weiter – diese Woche stehen in der Predigtreihe an: Brotrede und Licht-Wort.

Abgeschickt

Heute habe ich es endlich abgeschickt – das Projekt, an dem ich insgesamt knapp acht Jahre gearbeitet habe. Natürlich nicht ununterbrochen, sonst wäre ich – wie so manch anderer aus meinem Freundeskreis – wohl schon nach drei Jahren fertig gewesen. Aber ich habe daneben ja auch meistens Vollzeit gearbeitet, unsere beiden Töchter wurden geboren, eine kurze Zeit der Arbeitslosigkeit mußte verkraftet werden, ein Stellenwechsel und das Einarbeiten in einen der schönsten Berufe, die es auf Gottes Erdball gibt.

Aber nichtsdestotrotz: Es ist fertig, abgeschickt – und nun sollen andere, konkret: ein ganz bestimmter Mensch mal schauen, was er davon hält. Und dann, vielleicht schon Ende Januar, würde ich dann „einreichen“ – wie man so schön sagt.

Weihnachten kann kommen, nach acht Jahren endlich mal wieder eines, das nicht vom Druck „Du müßtest eigentlich noch“ geprägt sein wird. Lassen wir die Korken knallen!