eine rumba mit elvis

Foto 1Als Pastor hat man viele Vorrechte. Eines davon: Man hat die Ehre, Geburtstagsbesuche bei Senioren machen zu dürfen. Bei lecker Kaffee und teils auch Kuchen ist es dann in der Tat eines der größten Geschenke, Einblick in ein langes Leben zu erhalten. Und manchmal macht man dabei ganz erstaunliche Entdeckungen. Kaum zu ahnen, wie so manch einer sein Leben geführt hat. Und einiges ahnt man am Ende bei ganz bestimmten Leuten überhaupt nicht.

Im aktuellen Fall outete sich der besuchte Jubilar als begeisterter Standard-Tänzer (eine Leidenschaft, die ich teile – und bei HP und Steffi in Bad Kreuznach kann man auch wirklich super Tanzen lernen! 🙂 ). Auf meine Anfrage hin zeigte er mir seine höchst beeindruckende Plattensammlung an 45-er Platten!! Staunend bat ich ihn darum, eine aufzulegen und hören zu dürfen.Foto 2

Es wurde eine Rumba (einer meiner Lieblingstänze). Melodie: „O sole mio“. Es sang für uns: Elvis Presley – It’s now or never (das verlinkte Video eher in der Chacha-Version).

Genuss und Kultur pur! High end! Ganz großes Kino – oder besser: ganz großer Ohrenschmaus! #dnkgtt

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wenn einer eine reise tut…

Auf längeren Autofahrten spielen wir mit unseren Kindern gerne das Spiel „Ich packe meinen Koffer…“. Erstaunlich, was uns da so alles einfällt und was wir mitzuschleppen bereit wären. Hochinteressant auch, wie sehr unsere Kinder in der Lage sind, sich diese langen Listen zu merken. Wenn wir „eine Reise tun“: Was haben wir da so alles im Gepäck? Welche Ziele peilen wir an? Wohin führt uns unser Weg? – Eine Bibelarbeit zum Thema „Reisen“ über 1. Mose 12,1f. und Lukas 10.

„Haben Sie noch »Last Minute«?“ – so lautete die Standardfrage der schon leicht genervten Passanten auf dem Reisemarkt am Stuttgarter Flughafen, wo ich als Student für einen Reiseveranstalter arbeitete. Dieselbe Frage an jedem Schalter – und überall in etwa dieselbe Antwort. Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen: In uns lebt eine starke Sehnsucht nach Weite, Abschalten, Sonne, Strand und Meer, Freiheit, Palmen, Erholungs- bzw. Aktivurlaub. Einmal im Jahr dem Alltag „entfliehen“, alles hinter uns lassen, eine gute Zeit mit der Familie, Essen, Schlafen, Lesen, uns um nichts kümmern.

Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Reise(n) auch durch die Bibel – jedoch unter völlig anderen Bedingungen. Fast von der ersten Seite an lesen wir über reisende Menschen – teils dazu berufen, teils genötigt.

Adam und Eva verlassen das Paradies (vielleicht sehnen wir uns deshalb so sehr danach?). Noah macht die erste „Megakreuzfahrt“. Abraham, Jakob und seine Söhne und das Volk Israel unter Mose, Aaron und Josua bereisen riesige Gebiete. Die Königin von Saba will Salomos Herrlichkeit und Weisheit sehen. Weise aus dem Morgenland kommen bis nach Bethlehem. Jesus wandert durch Palästina. Paulus, Petrus & Co. schippern mehrfach übers Mittelmeerraum. Stets geht es um viel mehr als Urlaub.

„Geh, Abraham, geh, mach Dich auf den Weg, ich zeig Dir neues Land“, haben wir als Kinder in der Sonntagsschule geschmettert. Es fasziniert mich, welch weite Strecken Abraham zurückgelegt hat. Ursprünglich aus Ur (heutiger Irak) unternimmt er ausgehend von Haran (heutige Türkei?) den Zug nach Kanaan (mit einem Ausflug nach Ägypten). Vielleicht hatte er nie vor, so eine weite Reise zu machen. Er folgte dem Ruf Gottes, unterwirft sich dessen Willen und: empfängt Segen. Segen ist nötig auf unserer Lebensreise. Ein gutes Wort, das mit uns geht. Lebensdienliche Verhältnisse auf und am Ende unserer Reise. Ein irischer Reisesegen verleiht Gottes gutem Wunsch für uns Ausdruck: „Mögen sich die Wege vor Deinen Füßen ebnen. (…) Bis wir uns wiederseh’n, möge Gott, der Herr, seine schützende Hand über dich halten jeden Tag.“

Abraham hat diese Erfahrung auf seiner langen Reise immer wieder gemacht. Die Zusage gilt auch uns (sogar für den Urlaub): Segen – das Gute Gottes empfangen.

Ich denke an Menschen, die zur Zeit verstärkt zu uns „reisen“. Sie kommen aus Abrahams Heimat oder aus Afrika. Ihre Lebensbedingungen nötigen sie dazu. Tausende von Kilometern, Strapazen, Gefahren, Traumata, die Angst vor Entdeckung liegen hinter ihnen. Viel Geld nehmen sie in die Hand, um ihren neu gewonnenen Glauben (und) in Freiheit leben können. Sie riskieren ihr Leben, lassen Freunde und Verwandte zurück, nehmen Trennung in Kauf, vertrauen sich Schleusern an, überqueren in völlig überfüllten Kähnen das Mittelmeer, besitzen oft nur noch das nackte Leben und die Kleidung, die sie am Leib tragen.

Nehmen wir sie gastfreundlich und mit offenen Armen auf? Ich schreibe diesen Artikel in derjenigen Woche, in der es Christen in Wien mit viel Zivilcourage vorbildlich gelingt, die Abschiebung von Laila P. zu verhindern.

Wir erleben momentan vielleicht eine der größten Völkerwanderungen, die die Welt je gesehen hat? Was tun wir angesichts der Tatsache, dass unser Gott einer ist, der sich aufmacht zu den Menschen, der arm wird und ein Flüchtling ist auf Erden, der ein einladendes, gastfreundliches Wesen hat und uns aufruft, den Armen, Schwachen und Fremden zu helfen und sie aufzunehmen?

Was haben wir im Gepäck? Bücher, Kleider, Badehose, Schnorchel? Sorgen, Ängste, Nöte, Streit? Mangel-, Gewalt- und Missbrauchserfahrungen? Kriegserlebnisse, Traumata, psychische Not? Oder eher: Erfolg, Reichtum, Macht, Glück, Sinn, Unabhängigkeit? – Und wo logieren wir, während andere ohne Gepäck im Asylantenheim unter teils widrigen Verhältnissen leben müssen und angesichts ihrer Abschiebung zittern?

Gott will, dass unsere Lebensreise für uns und andere zum Segen wird. Heimat, Erholung und Frieden sind für sie dann schon eher Attribute derjenigen Zukunftsperspektive unserer Lebensreise, wenn wir das Paradies erreicht haben. Die Reisenden der Bibel machen sich auf zu neuen Lebenshorizonten, in andere Wirklichkeitsräume. Sie begegnen unterschiedlichen Menschen, genießen Gastfreundschaft oder erleben Ablehnung, haben so einiges im Gepäck, erleben (oft im Rückblick) Gottes Segen.

Jesus begegnet dem reichen Zachäus, dem Gelähmten am Teich Bethesda oder dem blinden Bartimäus, den Schwestern Maria und Marta mit ihrem Bruder Lazarus, dem reichen Jüngling, der Frau am Jakobsbrunnen, Maria von Magdala und den Emmausjüngern nach Ostern. Und wird damit zum Vorbild! In Lukas 10 sendet er 70 Jünger als Fremde auf ihre Mission – abhängig von der Gastfreundschaft derer, auf die sie treffen. Beispiel und Vorbild auch für unser Verständnis von Reisen und Unterwegs-Sein: „Was Gott in der Welt tut, hat mehr damit zu tun, ein Fremder zu sein und Gastfreundschaft zu erleben, als die Kontrolle über Ressourcen und Antworten zu haben.“ (Alan Roxburgh) – Wir alle sind in unserem Leben Reisende, ein wanderndes Gottesvolk und haben hier keine bleibende Stadt (Hebr 13,14). Als seine Nachfolger lassen wir unser Gepäck zurück und werden bereit, Fremde und Heimatlose zu werden. Wir brauchen die Fürsorge des anderen. Auf dieser Reise eröffnen sich uns neue Wirklichkeitsräume und Welten, lebensdienliche Verhältnisse, in denen wir die Spuren von Gottes Wirken an uns und in der Welt erkennen und Heimat finden (vgl. Phil 3,20).

In diesem Sinne: Mach Dich auf den Weg! Mögen sich die Wege vor Deinen Füßen ebnen!

(Bibelarbeit erschienen in DIE GEMEINDE 14/2015 vom 12. Juli 2015)

Bewegung meines Herzens

Johannes Hartl hat in diesem Sommer mit „In meinem Herzen Feuer“ ein (Feuer-)Werk seines Lebens und Denkens vorgelegt, das seinesgleichen sucht. Dankbar und gewinnbringend habe ich dieses autobiographisch angelegte Buch über seine aufregende Reise ins Gebet regelrecht verschlungen.

Ein erster Blick ins Inhaltsverzeichnis verrät noch lange nicht, was sich hinter jedem einzelnen Kapitel verbirgt: Tief gehende biographische Erfahrungen zu jedem einzelnen Thema. Erst auf den zweiten Blick erschließt sich dem Leser die innere Logik und Systematik des Aufbaus. Der Autor und Gründer des Gebetshauses gewährt einen Einblick in die Seele eines Beters, der sich auf die Suche machte nach Gott, nach seiner Bestimmung und Berufung und sie schließlich – über viele Stationen über den ganzen Globus hinweg – auch fand: ein Leben des Gebets zu führen. Johannes Hartl nimmt uns mit auf eine beeindruckende, bewegende und abenteuerliche Reise. Dieses Versprechen wird absolut gehalten.

„Beten ist mehr Sein als Tun … mehr Wahrnehmen als Denken“ (S. 58) – Gebet wird zu einer „Bewegung des Herzens“. Die Essenz des Buches findet sich in diesen und vielen anderen kleinen Zitaten, die weit über den Text verstreut da liegen – gewissermaßen wie ein Erntefeld, bei dem man sich an köstlichen Früchten bedienen darf. Wo sonst erfährt man schonmal etwas über den Zusammenhang von Gebet und Schönheit, Aromen oder Kunst, Spielen, Staunen u.v.m.

Quelle aller Motivation ist die Begegnung mit und Erfahrung des Lebens Jesu Christi. „Und wer von Jesus fasziniert ist, der will mehr von ihm. Der stellt nicht mehr die Frage, was er tun muss, um gut zu leben, und was er alles nicht darf. Sondern er fragt, was seine Liebe zu Jesus fördert und was sie behindert.“ (133) Und so lernt der Leser gemeinsam mit Johannes Hartl das Staunen über Gott, denn Staunen sei der Anfang des Christentums (vgl. 136). Er begegnet Gott als unverrückbarem Mittelpunkt des Kosmos und will mit den Lobpreisleitern des Gebetshauses im Sinne von Offenbarung 4 „sehen, was die Engel sehen“ (185). Plötzlich bekommt die Zeit, die ich mir fürs Gebet nehme, eine völlig neue Qualität – es wird Zeit der Liebe, die wir im Überfluss haben. Gleichzeitig öffnet sich der Horizont des Liebenden: für ihn gibt es keinerlei Verschwendung, gerade weil er liebt. Denn: „Wer wirklich betet, dem wird das wichtig, was dem wichtig ist, den er liebt.“ (194) Die Verschwendung war bereits vorher Thema mit der ergreifenden Darstellung der Salbung in Bethanien und der nachahmenswerten Lebens- und Gebetshaltung Marias, der Schwester Marthas und Lazarus‘ (vgl. 177-181).

Seinen Höhepunkt erreicht das Buch für mich in den letzten Kapiteln, die von der Schönheit und dem Gebet als Kunst handeln. In schillernden Farben entfaltet Johannes Hartl hier seine Theologie der Schönheit und/oder Ästhetik, die sich aus allen möglichen Kunstbereichen (Musik, Bildhafte Kunst, Kochkunst usw.) speist. So wird das Gebet für mich zu etwas, das genossen werden darf und soll, denn „der Mensch ist für das Schöne erschaffen“ (211). So wird Gebet zur Kunst und als Kunst praktiziert. Diese Linie zieht sich weiter wie ein roter Faden und hinein in das Kapitel über das verliebte Gebet mit seinem Bild vom heiligen Kuss. Sehr bewegend und immer wieder lesenswert die Seiten über Jesu Umgang mit der Sünderin (216ff.; vgl. Joh 8). Ich merke, wie mich das nicht kalt lässt, dass auch ich wie die Sünderin zuerst von Gott geliebt wurde – Grundlage für das Spüren des Kusses Gottes an mir. Und so kommt es nicht von Ungefähr, dass sich auf der letzten Seite noch ein letztes Mal die Türe öffnet, besser gesagt der Hafen, der mein eigenes Gebetsschiff hinaus auf den Ozean treibt, um im Leben mit Gott einfach nur zu sein und ihn wahrzunehmen. Ich fühle mich erinnert an den lehrreichen Spruch: „Ein Schiff ist am sichersten im Hafen, doch dafür wurde es nicht gebaut.“ Das ermutigt mich, mich immer wieder von Gott an die Hand nehmen zu lassen und mit ihm in See zu stechen.

Man kann „In meinem Herzen Feuer“ auf dreierlei Art lesen: 1. In einem Durchgang von vorne bis hinten. Wer das tut, wird mit genommen auf die abenteuerliche Reise des Autors, die ihn nicht nur ins Gebet geführt hat. In vielen einzelnen kleinen und stets knappen Beiträgen aus unterschiedlichen Erlebnissen verschiedener Zeitpunkte seines Lebens entführt Johannes uns nach Kreta, auf den Athos, Jerusalem, nach Fernost, in die USA usw. Keineswegs nur nebenbei wird dabei die Geschichte des Gebetshauses Augsburg erzählt. Sie zieht sich im Grunde wie ein roter Faden durch das Werk. – 2. Lektüremöglichkeit: Wie ein Andachts- oder Gebetbuch – jedes Kapitel für sich als Einheit würdigend und sich dafür Zeit nehmend. Die knapp gehaltenen Abschnitte beleuchten je einen Aspekt aus der Welt des Gebets. Das erleichtert die Lektüre, lässt aber keineswegs den hohen Anspruch des Autors vermissen, in die Tiefendimensionen seines Erlebens Einblick zu gewähren und sich mitreißen und inspirieren zu lassen. Zum Beispiel: „Die Explosion – Gebet und Kraft“ – hier geht es um das Beziehungsgeflecht von Fasten und Gebet. Am Ende jedes Kapitels gelangt der Leser an eine „Feuerstelle“. Dort kann das Gelesene reflektiert, eingeübt werden oder sonst ein hilfreicher Impuls wird auf die je eigene Reise mitgegeben. – 3. Möglichkeit: Immer wieder ein Kapitel quer Beet lesen. Auch das hilft, sich noch einmal einen bestimmten Aspekt zu vergegenwärtigen. (Diesen Schritt empfehle ich erst nach erfolgter Lektüre und Vorgehensweise der ersten beiden Möglichkeiten.)

Mein Gebetsleben hat sich seit der Lektüre nachhaltig verändert. Danke Dir, lieber Johannes, für dieses inspirierende, ermutigende, herausfordernde, hilf- und segensreiche Buch. Ich wünsche dem Buch nach seiner zweiten noch weitere Auflagen und viele Leserinnen und Leser – und all ihnen das, was ein Leben des Gebets verheißt: Ein Leben in Fülle (Joh 10,10).

Gebetshaus Augsburg

Vor gut zwei Wochen habe ich mich mit vier Leuten (am Ende waren wir sogar sieben, aber das ist eine andere Geschichte) aufGebetshaus Augsburg gemacht zu einem Besuch im Gebetshaus Augsburg. Schon eine ganze Weile bin ich durch einen Freund und dann durch eine meiner Lobpreisleiterinnen in der Gemeinde auf deren Arbeit aufmerksam gemacht worden. Als ich dann im Urlaub das neue und absolut lesenswerte Buch von Johannes Hartl, In meinem Herzen Feuer, las (Rezension folgt 🙂 ), war für mich klar: Diese Arbeit musst Du Dir vor Ort anschauen.

Emails hin, Messenger-Nachrichten her, am 4. September war es dann soweit. Ein Tag, der ganz neu wieder die Bedeutung des Gebets in meinem Herzen entzündet hat.

Wir wurden herzlich begrüßt von einer der Gebetshausmissionarinnen und hatten eine Stunde Zeit, uns das Haus (ging schnell) anzuschauen und ihr über die Arbeit LöGebetsraumcher in den Bauch zu fragen. Anschließend zwei für mich bewegende Stunden im Gebetsraum, die ich wohl nie vergessen werde. In einer unglaublich spirituell und geistlich dichten Stunde „betendes Bibellesen“ zu erleben, Fürbitte für Israel mithilfe von Bibeltexten, Live-Lobpreis oder aus der Dose (was uns nichts ausmachte – Vision ist immerhin 24 Stunden Live-Lobpreis zu haben) – selten war ich einfach durch das Gehen in ein „Zimmer“ so schnell in die Gegenwart Gottes gekommen wie dort. Alleine dafür bin ich dankbar. Bewegend war aber auch, die letzte halbe Stunde vor dem Abendessen miterleben zu dürfen, als alle anwesenden Gebetshausmissionare im Gebetsraum eintrafen und gemeinsam im Lobpreis mit kräftigen Stimmen Gott die Ehre gaben. Es ist immer wieder ein Segen, wenn Hauptamtliche, Leiterfiguren, gut ausgebildete Lobpreisleiter und Beter gemeinsam singen – der Sound ist schlicht gewaltig. Das Erlebnis höchst emotional. Und immer noch singt meine Seele das Lied des Abends „Bless the Lord, oh my soul“.

Lobpreis im Gebetsraum

Ein gemeinsames Abendessen mit Johannes Hartl schloss sich an. Toll, dass er sich – dass Du Dir, lieber Johannes – für uns alle so viel Zeit genommen ha(s)t!

Der Lehrabend war dann gewissermaßen ein dritter oder vierter Höhepunkt eines bis dahin ohnehin schon ereignisreichen und geistlich stärkenden Tages. Johannes Hartl legt im Augenblick das Hohelied Salomos aus und inspirierte uns alle nach einer intensiven Lobpreiszeit mit vielgestaltigen Gedanken zum Thema „Black Beauty“. Vor dem Hintergrund seiner Übersetzung des Verses aus „Ich bin schwarz – und doch schön“ (vgl. Hld 1,5) ermutigte er uns, einen der wichtigsten Aspekte seines theologischen Denkens, die Schönheit an uns selbst zu erkennen und uns selbst entsprechend der Wertschätzung und des Ansehens, das wir in den Augen Gottes haben, mit all unseren dunklen Seiten anzunehmen – uns als „schön“ zu betrachten. Gott tut es – also dürfen wir es auch tun. Ein simpler Gedanke, möchte man meinen. Aber in der Übertragung auf mich selbst oftmals äußerst schwierig umzusetzen. Der gesamte Vortrag findet sich hier:

Einige Gebete, die die Gebetshausmissionare denen anboten, die das für sich nutzen wollten, und einige leckere Cocktails (mit höchst interessanten Namen wie beispielsweise „Off 7“ – vgl. Offb 7,14) später machten wir uns nach einem langen Tag mit gefüllten und ermutigten Herzen sowie vielen neuen Impulsen auf den Heimweg. Danke an das Gebetshaus für eine segensreiche Begegnung und die Möglichkeit, einfach mal vorbei kommen zu dürfen. 🙂 Ein Tag, der wieder neu ein Feuer in meinem Herzen entfacht hat.

 

Alltagstouristik…

Soziale Netzwerke haben den Vorteil, dass man gute Bekannte von guten Bekannten auf virtuellem Wege kennenlernen kann. Das fördert die Inspiration, teilweise auch die Kreativität und macht Spaß, wenn es sich dabei um Menschen wie Eva Jung handelt. Ihr neues Projekt ist ein über Crowdfunding finanziertes Buch mit dem einer eigenen Wortschöpfung entsprungenen Titel „Alltagstourist: An unscheinbaren Orten dem tieferen Sinn auf der Spur“. Ein äußerst unterstützenswertes und kreatives Projekt (wie immer, wenn es von Eva Jung kommt 🙂 ) – einfach eine tolle Idee. Worum es geht, erklärt uns Eva in diesem Video!

Und jetzt: direkt klicken und unterstützen! 😉