Die Sonne scheint über uns alle

Ich liebe den Sommer! Wenn ich bei Sonnenaufgang am Strand entlang jogge, muss ich an Gottes Größe und seine wiederkehrende und immer neue Güte für uns Menschen denken. Das erste Sonnenlicht taucht nach einer kühlen Sommernacht alles in ein goldenes Licht und die ersten Strahlen beginnen mich zu wärmen. Dann spüre ich: das brauche ich zum Leben. Gott meint es gut mit mir. Ohne sein Licht, seine Güte geht es einfach nicht.

Die Lichtverhältnisse bei Sonnenuntergang sind oft intensiver und vielgestaltiger. Fast alle Regenbogenfarben sind am späten Abendhimmel zu sehen. Und die Natur färbt sich je nach ihrer natürlichen Farbe (Baum, Strauch, Blume, Sand am Strand) in ein prächtiges Lichtspiel. Auch darin zeigt Gott mir seine Güte und mit den Farben des Regenbogens seine Gerechtigkeit.

Dann denke ich darüber nach, wie wir miteinander umgehen. Und ich summe das Lied, das wir im Gottesdienst manchmal singen: „die Sonne scheint über uns alle… – ich wünsche nur jedem, den Retter zu kennen, und Gott nicht nur Herr, sondern Vater zu nennen“. Gott lässt die Sonne über uns allen auf- und untergehen. Er unterscheidet nicht, schaut alle mit liebenden Augen an, möchte unser Vater sein. Diese Wahrheit ist für mich am frühen Morgen im wärmenden, wohltuenden Licht erkennbar. Dann wünsche ich mir jedes Mal, dass wir es schaffen, diese Welt in Frieden, Gerechtigkeit, mit Güte und der Wahrheit über unserem Leben zu verwalten.

„Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.“ (Epheserbrief, Kapitel 5, Vers 8b–9)

Dieser Aufruf des Paulus an uns drückt das vortrefflich aus: Lebt so, dass Ihr Gott als Vater erkennt und annehmt, lebt als seine untereinander gleichen Kinder, seid Lichtgestalten, die Gottes Wesen auf Erden offenbaren! So erlebt ihr untereinander die Früchte dieses Lebens mit Gott. Deshalb:

„Fang an den Tag mit Freude! Schau froh ins frühe Licht. Gott zeigt der Welt auch heute gar freundlich sein Gesicht. Er schenkt sich alle Morgen, schafft alles immer neu, und alles ruht geborgen in seiner Lieb und Treu.“ (Arno Pötzsch)

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