begegnung mit dem EINEN

„Die Welt ist ein Labyrinth voller Irrungen, voll vergelblicher Mühe und voller Enttäuschungen, denn wir kennen das Nötige nicht, weil wir unsere Mühe auf die Erreichung des Unnötigen verwenden, und die Vielgeschäftigkeit, in die das Verlangen nach Neuem uns treibt und verwickelt, ist unser Verderben.
Gott ruft uns zur Begegnung mit dem Einen, der gekommen ist, damit wir das Leben und volle Genüge haben.“

Johann Amos Comenius

Wie oft sind wir in unseren Gemeinden doch damit beschäftigt, vielgeschäftig das Unnötige erreichen zu wollen. Dabei würde es Gottes Ansprüchen absolut genügen, wenn wir unsere Vielgeschäftigkeit in der Begegnung mit dem Einen aufgehen lassen würden. Ich denke an Matthäus 25,40 – die Begegnung mit dem Einen können wir gerade in unserer Vielgeschäftigkeit des Alltags erleben, nämlich da, wo wir einem Menschen an der Kasse den Vortritt lassen, wo wir ein junges Ehepaar mit seinem Neugeborenen nicht im Regen stehen lassen sondern nach Hause fahren, oder da, wo wir einfach nur ein gutes Wort an einen anderen Menschen weitergeben, dem so Wertschätzung und die Achtung seiner Würde widerfährt. „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Begegnung mit dem Einen. Ich möchte es mehr und mehr lernen, in meinem Gegenüber, jedem (!) Gegenüber den Einen zu sehen, mein Gegenüber mit den Augen des Einen zu sehen.

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