Ringschule „wirtschaftet“

Alles begann mit einem Kochkurs im Restaurant Der Kaiserhof (Guldental), bei dem ich beim Verabschieden mit Markus und Kerstin ins Gespräch kam über das, was ich als Pastor eigentlich alles so mache. Und dabei kam das Gespräch auch darauf, man könnte und müßte sich doch auch sozial in der eigenen Stadt engagieren und dabei die eigenen Netzwerke miteinander vernetzen und dazu nutzen, Probleme der Stadt mit lösen zu helfen, die die Stadt und Politik alleine eben nicht lösen kann. 🙂

Es folgte ein Anruf vor Weihnachten mit Einladung zu einem Treffen im Januar 2009 im ehrwürdigen Weinkeller des Kaiserhofes. Dort trafen sich dann rund zehn Leute, um in angenehmer Atmosphäre miteinander darüber zu beraten, wie man sich in der Stadt sozial engagieren könnte. Binnen zwei Stunden (!) – denkt man an so manche Sitzung, die der pastorale Alltag einem bietet, ist das der absolute Oberhammer! – also binnen zwei Stunden stand den sogenannten „Kellerkindern“ von der Idee ausgehend das Konzept von Ringschule „wirtschaftet“ vor Augen:

Man will sich sozial in einer Schule mit sozialem Brennpunkt engagieren. Ziel soll einerseits die Vernetzung unterschiedlicher gesellschaftlicher Felder (Wirtschaft, Bildung, Politik, Kirche etc.) sein, um dadurch mit Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu kommen, mit ihnen gemeinsam etwas Sinnvolles auf die Beine zu stellen und sie dabei zu den Hauptfiguren und -akteuren zu machen, um ihre Arbeit zu wertschätzen, ihr Tun und Handeln aufzuwerten und zu würdigen. Ziel soll andererseits sein, mit dem durch die Schüler letztlich selbst erwirtschafteten Geld unter Anleitung weiter zu arbeiten. Ziel soll außerdem sein, den Schülern langfristig und nachhaltig eine Perspektive aufzuzeigen, durch diese Vernetzung etwa an Praktika-Plätze oder sogar Ausbildungsplätze kommen zu können und ihnen somit eine Zukunft in Aussicht zu stellen. – Immer stehen dabei die Schülerinnen und Schüler im Vordergrund – und nicht die „Kellerkinder“ und deren Unterstützer aus Wirtschaft, Politik, Bildung und/oder Kirche.

In regelmäßigen Abständen soll hierüber weiter informiert werden. tbc 🙂

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2 Gedanken zu „Ringschule „wirtschaftet“

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